Häufig gestellte Fragen und Antworten
Beratung, Supervision
und Praktisches
Psychologische Beratung
Traumasensibel. Nervensystemorientiert.
Psychologische Beratung oder Psychotherapie - wo liegt der Unterschied?
Psychologische Beratung unterstützt bei persönlichen Herausforderungen, Veränderungsprozessen und belastenden Lebenssituationen. Psychotherapie dient der Behandlung psychischer Erkrankungen und gehört in die Hände entsprechend ausgebildeter Psychotherapeut:innen.
Wann ist psychologische Beratung sinnvoll?
Wenn dich etwas belastet, du dich in einer schwierigen Lebensphase befindest oder dir mehr Klarheit, Orientierung und neue Handlungsmöglichkeiten wünscht.
Brauche ich einen besonderen Anlass für Beratung?
Nein. Auch der Wunsch, dich selbst besser zu verstehen, etwas zu verändern oder wieder mehr bei dir anzukommen, kann ein guter Grund für Beratung sein.
Was passiert beim ersten Gespräch?
Wir lernen uns kennen, besprechen dein Anliegen und schauen gemeinsam, was du dir von der Beratung erhoffst und was dich aktuell beschäftigt. Du musst nichts vorbereiten und nicht sofort alles erzählen.
Muss ich schon wissen, was ich verändern möchte?
Nein. Wir können zunächst gemeinsam sortieren, was dich beschäftigt und was gerade wichtig für dich ist.
Wie läuft eine Beratung ab?
Das ist individuell. Wir schauen auf dein Anliegen, deine aktuelle Situation und darauf, was dich unterstützt - von neuen Perspektiven bis hin zu konkreten nächsten Schritten.
Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?
Das ist ganz unterschiedlich. Manche Anliegen lassen sich nach wenigen Sitzungen klären, andere brauchen mehr Zeit. Du entscheidest, was für dich stimmig ist.
Welche Methoden werden angewendet?
Meine Arbeitsweise ist ressourcenorientiert und traumasensibel. Je nach Anliegen verbinde ich systemische, körperorientierte und nervensystemorientiertes Perspektiven mit Gesprächsführung und weiteren passenden Methoden.
Was bedeutet traumasensible Begleitung?
Traumasensible Begleitung bedeutet für mich mehr als eine achtsame und wertschätzende Haltung. Sie setzt fundiertes Wissen über Traumadynamiken und eine entsprechende fachliche Ausbildung voraus, um Beratung sicher zu gestalten und unnötige Überforderung bzw. Retraumatisierung möglichst zu vermeiden.
Was bedeutet nervensystemorientierte Beigleitung?
Dabei berücksichtige ich, wie sich Stress und Belastung körperlich, emotional und im Erleben zeigen können. Gemeinsam schauen wir, was dir hilft, deine eigenen Signale besser wahrzunehmen und mit Belastung bewusster umzugehen.
Sind die Gespräche vertraulich?
Ja. Vertraulichkeit ist eine wichtige Grundlage meiner Arbeit. Als Psychologische Beraterin und Supervisorin unterliege ich der gesetzlichen Schweigepflicht.
Was ist, wenn mein Anliegen über den Rahmen der psychologischen Beratung hinausgeht?
Wenn sich im Verlauf zeigt, dass eine andere Form der Unterstützung sinnvoller oder notwendig ist, bespreche ist das offen mit dir. Bei Bedarf empfehle ich, entsprechend qualifizierte Fachpersonen wie Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen oder andere geeignete Stellen einzubeziehen.
Jugendberatung
Traumasensibel. Nervensystemorientiert.
Ab welchem Alter begleitest du Jugendliche?
Ich begleite Jugendliche ab 13 Jahren. Dabei ist mir wichtig, einen geschützten und altersgerechten Raum zu schaffen.
Müssen Eltern beim Erstgespräch dabei sein?
Beim ersten Kennenlernen von 15 Minuten sind die Eltern meist gemeinsam mit dem Jugendlichen dabei. Danach finden die Sitzungen grundsätzlich ohne Eltern statt.
Was ist, wenn Jugendliche eigentlich gar nicht kommen möchten?
Ein erstes Kennenlernen ist auch dann möglich, wenn eine Jugendliche oder ein Jugendlicher zunächst nicht von sich aus Beratung sucht. Wenn sich zeigt, dass vor allem Eltern ein Anliegen haben und der junge Mensch selbst keinen Beratungsbedarf sieht, bespreche ich das offen mit den Eltern.
Worüber können Jugendliche in der Beratung sprechen?
Es gibt keine vorgegebenen Themen. Jugendliche können mit allem kommen, was sie beschäftigt - etwa Schule, Freundschaften, Familie, Liebe, Selbstwert, Veränderungen, Konflikte oder Fragen, bei denen sie selbst noch gar nicht genau wissen, worum es eigentlich geht.
Praktisches
Kennenlernen. Präsenz und online.
Bietest du Beratung auch online an?
Ja. Beratungen sind auch online möglich. So kannst du ortsunabhängig und flexibel mit mir arbeiten.
Kann ich zuerst ein unverbindliches Kennenlerngespräch vereinbaren?
Ja. In einem kurzen, kostenlosen Kennenlerngespräch können wir erste Fragen klären und schauen, ob meine Arbeitsweise zu deinem Anliegen passt.
Wie lange dauert eine Beratung?
Eine Einzelberatung dauert 70 Minuten, eine Paarberatung dauert 100 Minuten.
Wie sind Terminabsagen geregelt?
Vereinbarte Termine können bis zu 48 Stunden vorher kostenfrei abgesagt oder verschoben werden. Bei kurzfristigen Absagen wird das vereinbarte Honorar verrechnet.
Kann ich die Kosten bei meiner Krankenkasse einreichen?
Psychologische Beratung ist grundsätzlich keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und wird daher nicht wie eine ärztliche, psychotherapeutische oder klinisch-psychologische Behandlung über die Krankenkasse rückerstattet.
Ist psychologische Beratung förderbar?
Je nach Angebot und persönlichen Voraussetzungen können Fördermöglichkeiten bestehen. Informationen zu aktuellen Vorrausetzungen und Förderungen findest du bei den jeweiligen Kostenträgern.
Gibt es eine Förderung über die SVS?
Ja. Als gelistete SVS-Gesundheitspartnerin können meine Angebote im Bereich "Mentale Gesundheit" unter bestimmten Voraussetzungen für den SVS-Gesundheitshunderter in Frage kommen.
Wie kann ich bezahlen?
Die Beratung kann vor Ort bar oder per Rechnung mit 8 Tagen Zahlungsziel bezahlt werden.
Supervision
Traumasensibel. Ressourcenorientiert.
Was ist Supervision und was bringt sie mir?
Supervision bietet einen sicheren und wertschätzenden Rahmen, um berufliche Situationen, Fragen und Herausforderungen achtsam und konkret zu reflektieren. Sie unterstützt dabei, neue Perspektiven zu entwickeln, die eigene professionelle Rolle zu stärken und mehr Klarheit und Handlungssicherheit für den Berufsalltag zu gewinnen.
Für wen ist Supervision geeignet?
Supervision richtet sich an Lebens- und Sozialberatende, Fachpersonen, Führungskräfte und Menschen in Aus- und Weiterbildungen, die ihr berufliches Handeln reflektieren und weiterentwickeln möchten – sowohl in der Ausbildung als auch in der Berufspraxis
Mit welchen Themen kann ich in die Supervision kommen?
Du kannst mit konkreten Praxisfällen, herausfordernden Beratungssituationen, Fragen zur professionellen Rolle oder zur eigenen Abgrenzung in die Supervision kommen. Auch Situationen, bei denen du merkst, dass dich etwas besonders beschäftigt oder berührt, dürfen Raum bekommen.
Wobei kann Supervision unterstützen?
Supervision bietet Raum, berufliche Situationen und Fälle zu reflektieren, neue Perspektiven zu entwickeln und die eigene professionelle Haltung und Handlungssicherheit zu stärken.
Bietest du Supervision für LSB in Ausbildung an?
Ja. Ich biete Supervision für Lebens- und Sozialberatende in Ausbildung sowie für LSB in der Berufspraxis an. Auch Supervisor:innen in Ausbildung und andere Fachpersonen sowie Führungskräfte sind willkommen.
Was ist der Unterschied zwischen Beratung und Supervision?
Psychologische Beratung richtet sich auf persönliche und private Anliegen. Supervision richtet sich auf berufliches Handeln, berufliche Beziehungen, Fälle und die eigene professionelle Rolle.
Bietest du auch Supervision online an?
Ja. Supervision ist sowohl in meiner Beratungspraxis in Leithaprodersdorf als auch online möglich.
Welche Qualifikationen bringst du mit?
Ich bin diplomierte Psychologische Beraterin, Supervisorin und Mentaltrainerin und verfüge unter anderem über einen MBA in Arbeits- und Organisationspsychologie sowie zahlreiche Weiterbildungen in systemischer, traumasensibler und körperorientierter Arbeit. Ergänzend bringe ich 30 Jahre Berufserfahrung in der Privatwirtschaft, in Führungspositionen mit. Diese Verbindung aus fachlicher Ausbildung und langjähriger Praxiserfahrung prägt auch meine Arbeit in der Supervision.